Anteilseigner der WEMAG

Als kommunales Unternehmen stehen hinter der WEMAG die Kommunen der Region (zu 74,9 Prozent) und die Thüga Aktiengesellschaft (zu 25,1 Prozent).

Kommunen

Der Kommunale Anteilseignerverband der WEMAG wurde 1995 gegründet. Derzeit sind rund 200 Gemeinden Mitglied des Anteilseignerverbandes und haben diesem ihre Aktien übertragen (Stand 2018). Zehn, meist größere Gemeinden, befinden sich in der Prignitz, im Bundesland Brandenburg, der Rest in Mecklenburg.

Der Verband ist ein kommunaler Zweckverband. Verbandsvorsteher ist seit September 2019 der Bürgermeister der Gemeinde Uelitz, Klaus-Otto Meyer. Ihm zur Seite steht als 1. Stellvertreter Holger Anders, Bürgermeister der Stadt Laage. Zur 2. Stellvertreterin wurde Dr. Margret Seemann, Bürgermeisterin von Wittenburg, wiedergewählt. Darüber hinaus wurden sechs weitere Mitglieder des Verbandsvorstandes neu gewählt. Dazu zählen Alfred Matzmohr, Amt Hagenow Land, Horst-Dieter Keding, Gemeinde Sukow, Hergen Reker, Amt Putlitz-Berge, Marko Schilling, Gemeinde Lüttow-Valluhn, Sven Borgwardt, Amt Stralendorf und Björn Griese, Stadt Warin. Der Kommunale Anteilseignerverband verwaltet die Aktien von weiteren 66 Gemeinden treuhänderisch, so auch von der Gemeinde Amt Neuhaus (Niedersachsen).

Mit 11.206.214 Aktien hält der Verband rund 74,76 Prozent des Kapitals an der WEMAG AG. Die Thüga ist mit 25,1 Prozent beteiligt und 0,14 Prozent hält die Stadt Grabow.

Der neue KAV-Vorstand: Klaus-Otto Meyer, Holger Anders, Dr. Margret Seemann, Björn Griese, Alfred Matzmohr, Hergen Reker, Horst-Dieter Keding, Marko Schilling, Sven Borgwardt sowie der WEMAG-Vorstand mit Caspar Baumgart und Thomas Murche (v.l.). Foto: WEMAG/Stephan Rudolph-Kramer

Thüga Aktiengesellschaft

Die  Thüga Aktiengesellschaft  wurde 1867 in Gotha als Thüringer Gasgesellschaft gegründet und ist heute als Thüga-Gruppe das deutschlandweit größte kommunale Netzwerk lokaler und regionaler Energieversorger. Neben dem kapitalmäßigen Engagement, in der Regel als Minderheitsgesellschafter, ist die Beratung und Betreuung der Beteiligungsgesellschaften ein wesentliches Merkmal des Thüga-Modells.
 
Die Beteiligungsgesellschaften bleiben eigenständig und tragen die unternehmerische Verantwortung. Sie betreiben das operative Geschäft, entwickeln Lösungen vor Ort, sorgen für die aktive Marktbearbeitung mit ihren lokalen und regionalen Marken. Die Thüga ist mit Netzwerkfunktionen beauftragt: Die Moderation und Koordination der Zusammenarbeit in der Thüga-Gruppe, Wissenstransfer, vielfältige Service-, Informations-, Beratungsangebote, Gewinnung neuer Partner, Beratung und Unterstützung bei Umsetzung von Projekten, energienahen Innovationen und Geschäftsmodellen, Realisierung von Synergien und Skaleneffekten, Wertsicherung des einzelnen Unternehmens. 
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